Dienstag, 28. April 2015

9 reasons to love Ireland



Wind, Regen, grün, Schafe. Vier Wörter, die auf Irland vielleicht zutreffen, aber lange nicht definieren. Denn Irland ist so viel mehr als das. Mehr als Guinness und Whiskey, mehr als schlechtes Wetter, mehr als Linksverkehr, mehr als ein gewöhnungsbedürftiger Akzent.

1. Die Landschaft ist einfach bezaubernd
Irland ist so schön, so atemberaubend. Und ja, so grün. Grüne, hügelige Wiesen, Schafe die unter den Bäumen Schatten suchen (man munkelt, in Irland gebe es mehr Schafe als Menschen), kleine Steinmauern und Scheunen überall. Wie aus der Kerrygold-Butter-Werbung eben. Gefühlt alle paar Kilometer wird die Landschaft von einer sagenumwobenen Burg oder Kirche geschmückt. Die Wicklow-Mountains scheinen wie gemalt, ebenso die Küsten: Klippen und Felsen wie aus dem Irlandbilderbuch. Meine Augen können noch nicht genug bekommen von diesem Land – und müssen sie sobald ja zum Glück auch nicht!



2. Die Iren: weil sie so wunderbar offen, sympathisch und plauderlustig sind
„Hi, how are you?“
„Oh how lovely!“
„Grant, thanks a mill!“
Mit den Iren unterhält man sich einfach gern. Weil sie so nett sind, weil sie Humor haben, weil sie gerne lachen, weil sie so freundliche Dinge sagen. Und weil sie sich auch so gerne mit dir unterhalten. Selten wirken sie griesgrämig oder schlecht gelaunt, und wenn dann mit der richtigen Portion Ironie. Smalltalk gehört zum guten Ton, und ja, ich finde das toll! Selbst die Kassierer bei Lidl schauen kurz auf und begrüßen dich freundlich, und die Busfahrer sind hilfsbereit und geduldig wenn du keine Ahnung hast, was für ein Ticket du brauchst… ganz im Gegenteil zu unseren Schulbusfahrern damals! 

3. Überall ist Livemusik
Wer denkt, der typische Ire ist rothaarig und sommersprossig, der liegt gnadenlos daneben. Denn der typische Ire (zumindest in meinen Augen) hat verwuschelte, dunkle Haare und einen sexy Bart und steht singend mit Gitarre im Pub oder auf der Straße. Ein bisschen so wie in "PS: Ich liebe dich". Scheinbar kann wirklich jeder einzelne Ire singen, und das auch noch ziemlich gut. Für mich, die Livemusik liebt, ist das also ein wahres Paradies hier! Es gibt schlimmeres als irischer Pubmusik mit einem Pint Bier in der Hand zu lauschen, und auch schlimmeres als kurz anzuhalten und einem talentierten Straßenmusiker seine Aufmerksamkeit zu schenken…


4. Scones mit Butter und Marmelade
Weil ich mir nachmittags zum Kaffee einfach gerade gar nichts anderes mehr vorstellen möchte. 



5. Weil man hier nicht immer alles so genau nimmt.
Niemand meckert, wenn du mal 5 Minuten zu spät ins Büro stolperst. Es bemerkt nichtmals jemand. Genauso wenig wie es jemanden interessiert, wenn du bei Rot über die Ampel gehst (eher wenn du stehenbleibst und auf Grün wartest). Und wenn du die Deadline nicht auf den Tag genau einhältst, ist das auch kein Weltuntergang. Die Iren sind da nicht so. So just chill. 



6. Das Wetter ist gar nicht so schlimm wie alle sagen
Vor meiner Anreise rechnete ich mit dem schlimmsten: Dauerregen, Tag ein Tag aus, dazu Sturmböen von über 50km/h. Als ich dann an meinem ersten Morgen aufwachte und noch halbverschlafen in die Küche schlenderte, konnte ich meinen Augen kaum trauen: Blauer Himmel! Sonne! Und der Regen ließ sich die ersten zwei Wochen nicht ein einziges Mal blicken. Auch wenn es wohl selten übermäßig warm wird, so wird es aber eben auch nie eisig kalt. Ja, hier in Irland ist es recht sehr windig, und hin und wieder regnet es. Aber mindestens genauso oft scheint eben auch die Sonne und lässt die grünen Wiesen noch grüner erscheinen! Und letzten Sommer soll es sogar 30 Grad gegeben haben, finger’s crossed dass die Klimaerwärmung da auch dieses Jahr wieder mitspielt…


7. Die Pubs sind bereits um 20 Uhr brechendvoll
Man muss hier nicht gezwungenermaßen erst um 23 Uhr oder später ins Nachtleben losziehen. Dann hat man vielmehr das meiste schon verpasst. Denn wirklich, die Iren fangen so unfassbar früh mit dem Feiern an – kommst du um neun Uhr nüchtern in den Pub, sind alle schon wild am tanzen und Karaoke singen. Vorausgesetzt der Pub ist noch nicht überfüllt und du findest überhaupt noch einen Platz. Die Partyuhren gehen hier etwas anders. Dafür kommt man auch entsprechend früher heim und ins Bett und hat noch mehr vom Tag danach. Eigentlich auch nicht verkehrt, oder?

8. Irische Pubschlager
...sind kein Vergleich zu Helene Fischer. Oder Wolfgang Petry. Oder Micky Krause. Oder allgemein deutschen Schlagern. Nein, irische Pubmusik kann wirklich was! Ihr glaubt mir nicht? Dann hört halt selbst: hier, hier oder hier.



9. Irish Breakfast
Wohl ähnlich wie English Breakfast: Man kann es lieben oder hassen. Ich find’s geil! Eier, Bohnen, warme Tomaten, Potato Farls, Würstchen, Toast. Black und White Pudding kann man allerdings weglassen. Dabei handelt es sich nämlich nicht um Schoko- und Vanillepudding wie ich gehofft hatte, sondern eher um Blut- und Leberwurst…bäh. Aber ansonsten, ist so ein Irish Breakfast hin und wieder schon was Feines!


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